07.06.2024
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Der Konzern Zscaler ist - eigenen Angaben zufolge - ein Beschleuniger für die digitale Transformation. Die Kunden von Zscaler können agiler, effizienter und vor allem sicherer arbeiten. Mittels der „Zscaler Zero Trust Exchange“-Plattform werden Tausende Kunden vor Cyberattacken und Datenverlust geschützt und sicher untereinander verbunden. Die „Zero Trust Exchange“-Plattform von Zscaler ist über 150 Datencenter global verteilt und gilt als die weltweit größte „in-line-cloud-security-platform“. Das Unternehmen hat seinen Sitz in San Jose im US-Bundesstaat Kalifornien.
Dell Das Fiskaljahr bzw. Steuerjahr entspricht bei Zscaler nicht dem Kalenderjahr – der Konzern bilanziert jeweils zum 31. Juli eines Jahres (das Fiskaljahr 2024 endet folglich am 31. Juli 2024).
Zscaler erzielte in den Geschäftsjahren 2021, 2022 und 2023 jeweils ansteigende Umsätze. In 2021 betrug der Gesamtumsatz 673,100 Millionen US-Dollar, in 2022 1,091 Milliarden US-Dollar und in 2023 1,617 Milliarden US-Dollar. Parallel dazu stiegen auch die operativen Ausgaben für Marketing und Vertrieb, Forschung und Entwicklung, sowie für administrative Aufwendungen und Restrukturierungsaufwendungen. Insgesamt betrugen die operativen Ausgaben im Geschäftsjahr 2021 730,595 Millionen US-Dollar und kletterten in 2022 auf 1,176 Milliarden US-Dollar. In 2023 lagen die operativen Ausgaben bei 1,489 Milliarden US-Dollar. Das EBIT in 2021 lag bei einem Fehlbetrag von 257,178 Millionen US-Dollar, in 2022 lag der Fehlbetrag bei 383,630 Millionen US-Dollar und in 2023 bei 182,564 Millionen US-Dollar. Einen Überschuss konnte man in den letzten Geschäftsjahren noch nicht ausweisen. In 2021 lag der Konzernverlust bei 262,029 Millionen US-Dollar, in 2022 bei 390,278 Millionen US-Dollar, konnte in 2023 immerhin auf 202,335 Millionen US-Dollar etwas besser ausgewiesen werden. Auf vollverwässerter Basis wurde im Geschäftsjahr ein negatives EPS von 1,93 US-Dollar testiert, in 2022 lag das EPS bei einem Fehlbetrag von 2,77 US-Dollar und in 2023 bei einem Minus von 1,40 US-Dollar. Die Anzahl der ausstehenden Aktien auf vollverwässerter Basis betrug im Geschäftsjahr 2021 rund 135,654 Millionen Stücke, in 2022 rund 140,895 Millionen Stücke und in 2023 144,942 Millionen Stücke. Folglich hat sich die Anzahl der ausstehenden Aktien Jahr für Jahr ausgeweitet.
Am 30. Mai 2024 wurden die Quartalszahlen für das dritte Quartal des Fiskaljahres 2024 ausgewiesen. Auf Basis dieser Daten kann man sich bereits en recht gutes Bild des bisherigen Verlaufs des Geschäftsjahres 2024 machen. Die Neunmonatszahlen stehen bereit un der Konzern wies einen Umsatz von 1,575 Milliarden US-Dollar aus, was beinahe schon dem gesamten 2023er-Umsatz von 1,617 Milliarden US-Dollar entspricht. Das EBIT konnte sich im Vergleich zu 9M/FY2023 von einem Fahlbetrag von 156,538 Millionen US-Dollar auf einen Fehlbetrag von 24,125 Millionen US-Dollar verbessern. Der Konzernverlust von 171,661 Millionen US-Dollar in 9M/FY2023 verbesserte sich auf einen Fehlbetrag von 42,828 Millionen US-Dollar. Der Konzern kommt dem „Break-even“ damit Schritt für Schritt näher. Das EPS auf vollverwässerter Basis konnte sich im Vergleichszeitraum 9M/FY2023 auf 9M/FY2024 von -1,19 US-Dollar auf ein Minus von 0,29 US-Dollar verbessern. Die Anzahl der auf vollverwässerter Basis erfassten ausstehenden Aktien erhöhte sich jedoch im Vergleichszeitraum von 144,442 Millionen Stück auf 148,945 Millionen Stück.
Die Konzernführung prognostiziert für das vierte Quartal FY/2024 einen Umsatz in einer Spanne von 565 bis 567 Millionen US-Dollar, auf Nicht-GAAP-Basis einen Überschuss in einer Spanne von 107 bis 109 Millionen US-Dollar und auf Nicht-GAAP-Basis ein EPS in einer Spanne von 0,69 bis 0,70 US-Dollar. Die Anzahl der ausstehenden Aktien auf vollverwässerter Basis dürfte sich auf rund 165 Millionen Stücke jedoch erhöhen. Der Break-even wäre dennoch im vierten Quartal zu erwarten, was auch den jüngsten Kurssprung der Aktie am Freitag im Rahmen der Bekanntgabe der QIII/FY2024er-Daten erklärt.
Für das gesamte Fiskaljahr 2024 geht die Konzernleitung von einem Umsatz in einer Spanne von 2,140 bis 2,142 Milliarden US-Dollar aus, sowie von einem Überschuss in einer Spanne von 422 bis 424 Millionen US-Dollar (Nicht-GAAP-Basis). Das EPS auf Nicht-GAAP-Basis könnte im Fiskaljahr bei 2,99 bis 3,01 US-Dollar liegen. Die schwarzen Zahlen bei Zscaler sind demnach da!
Um sich ein Bild zur Aktie aus institutioneller Sicht machen zu können, wären hier die Einstufungen der Analysten der führenden Investmentbanken und Researchhäuser des Monats Mai heranzuziehen.
Die Analysten von Barclays wiesen ein Kursziel von 210,00 US-Dollar aus und rieten zu „overweight“, die Experten von Loop Capital vergaben das Votum „hold“ mit einem Ziel von 180,00 US-Dollar, Scotiabank riet zu „sector perform“ mit dem Ziel von 210,00 US-Dollar, J.P. Morgan Chase & Co. riet zu „neutral“ mit dem Ziel von ebenfalls 205,00 US-Dollar, die Royal Bank of Canada (RBC) zu „outperform“ und wies ein Ziel von 230,00 US-Dollar aus.
Die Analysten von JMP Securities rieten zu „market outperform“ mit dem Ziel von 270,00 US-Dollar, die von Susquehanna votierten mit „positive“ und dem Ziel von 210,00 US-Dollar, Cantor Fitzgerald mit „neutral“ und dem Ziel von 200,00 US-Dollar und die von Oppenheimer mit „outperform“ und dem Ziel von 260,00 US-Dollar. Die Analysten von Sandfod C. Bernstein vergaben das Rating „outperform“ und ein Kursziel von 270,00 US-Dollar, die BTIG Research ein „buy“ mit dem Ziel von 220,00 US-Dollar, Mizuho ein „buy“ mit dem Ziel von 220,00 US-Dollar, Needham & Company ein „strong buy“ mit dem Ziel von 290,00 US-Dollar, die von BMO Capital Markets ein „outperform“ mit dem Ziel von 192,00 US-Dollar, die der UBS ein „buy“ mit dem Ziel von 270,00 US-Dollar und die von Rosenblatt Securities ein „neutral“ mit dem Ziel von 190,00 US-Dollar. Die Experten von Wells Fargo wiesen ein „equal weight“ mit dem Ziel von 120,00 US-Dollar aus, die von Morgan Stanley ein „equalweight“ mit dem Ziel von 202,00 US-Dollar, die von Robert W. Baird ein „outperform“ mit dem Ziel von 260,00 US-Dollar und die von Stifel Nicolaus ein „buy“ mit dem Ziel von 220,00 US-Dollar.
Das Durchschnittskursziel dieser hier herangezogenen 20 Analysen läge demnach bei 224,55 US-Dollar. Die Aktie schloss am Freitag, den 31. Mai 2024 an der Technologiebörse NASDAQ mit einem Kurs von 169,96 US-Dollar. Dies könnte immerhin noch für ausreichendes Potenzial sprechen.
Die vorliegende technische Analyse erfolgt im Tageschart - als Referenz wird der Kurs der Aktie von Zscaler (Handelssymbol: ZS) an der Technologiebörse NASDAQ herangezogen.
Ausgehend vom Zwischenhoch des 09. Februar 2024 von 259,61 US-Dollar bis zum Zwischentief des 30. Mai 2024 von 155,25 US-Dollar, wären die nächsten Ziele zur Ober- und auch Unterseite mittels der Fibonacci-Analyse zu ermitteln. Die Fibonacci-Retracements könnten dann genutzt werden, um mögliche Widerstände abzuleiten und zwar bei 179,88 US-Dollar (0.236%), 195,12 US-Dollar (0.382%), 207,43 US-Dollar (0.50%) und 219,74 US-Dollar (0.618%). Zur Unterseite käme die nächste logische Unterstützung bei der Marke von 155,25 US-Dollar (0.00%) in Betracht. Dem Chartbild wurde hier noch die 200er-EMA hinzugefügt. Der Relative-Strength-Index (RSI) notierte zum Zeitpunkt dieser Analyse mit 45,47 Punkten im technisch neutralen Bereich.
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