von Roland Kuse
Veröffentlicht am
Wer einen Riester-Vertrag hat, steht vor einer Entscheidung. Ab 2027 gibt es keine neuen Riester-Verträge mehr. Der Nachfolger heißt Altersvorsorgedepot – mit dreifach höherer Förderung, einem Bruchteil der Kosten und voller Aktienquote. Bestehende Verträge laufen weiter, aber lohnt sich das noch? Hier sind die Fakten.
Dein Riester-Guthaben kann ab 2027 in ein Altersvorsorgedepot bei unserem Broker finanzen.net ZERO wechseln – alle bisherigen Zulagen bleiben erhalten. Melde dich jetzt an, damit du am 1. Januar startklar bist.
🔒 Kein Spam · Jederzeit abmeldbar · Deine Daten sind sicher
Das alte System mit festen 175 Euro Grundzulage und verpflichtender Beitragsgarantie ist Geschichte. Im neuen Altersvorsorgedepot bekommst du 50 Cent für jeden eingezahlten Euro bis 360 Euro, danach 25 Cent bis 1.800 Euro. Maximale Grundzulage: 540 Euro pro Jahr. Die Kinderzulage von 300 Euro pro Kind wird schon ab 25 Euro monatlichem Eigenbeitrag voll gewährt. Und erstmals sind auch alle Selbstständigen förderberechtigt.
Die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick:
Die Förderung fließt erst ab dem Tag, an dem Geld eingezahlt wird. Jeder Monat ohne Altersvorsorgedepot kostet Zulagen – und jeder Monat, den dein Riester-Guthaben noch beim alten Anbieter liegt, kostet Gebühren. Wer sich jetzt bei finanzen.net ZERO kostenlos vormerkt, kann am 1. Januar 2027 sofort eröffnen und den Riester-Übertrag direkt anstoßen.
Bestehende Verträge genießen vollen Bestandsschutz. Niemand wird gezwungen zu wechseln. Ab 2027 hast du drei Möglichkeiten:
Guthaben ins Altersvorsorgedepot übertragen. Alle bisherigen Zulagen und Steuervorteile bleiben erhalten. Nach fünf Vertragsjahren kostenlos, davor maximal 150 Euro. Keine Zustimmung des alten Anbieters nötig. Das ist für die meisten Sparer die beste Option – niedrigere Kosten, höhere Förderung, bessere Renditechancen.
Vertrag stilllegen. Keine neuen Einzahlungen, Guthaben bleibt investiert, bisherige Zulagen bleiben erhalten. Sinnvoll, wenn die Abschlusskosten bereits abbezahlt sind und man parallel ein neues Depot eröffnen will.
Vertrag behalten. Die alte Fördersystematik läuft weiter. Sinnvoll nur für Geringverdiener mit mehreren Kindern, die weniger als 25 Euro monatlich sparen können – für sie bleiben die festen Riester-Kinderzulagen vorteilhaft.
Auf keinen Fall kündigen. Bei einer Kündigung müssen sämtliche Zulagen und Steuervorteile zurückgezahlt werden – das kostet schnell mehrere tausend Euro.
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Das Altersvorsorgedepot startet am 1. Januar 2027. Wer vom ersten Tag an dabei sein will, sollte jetzt vorbereiten statt abwarten. Riester-Vertragsdaten prüfen: Wie hoch sind die laufenden Kosten? Welche Zulagen fließen? Anbieter für das Altersvorsorgedepot vorauswählen. Unterlagen bereitlegen. Wer am 1. Januar startklar ist, verpasst keinen Monat Förderung.
Disclaimer: Die in diesem Artikel enthaltenen Inhalte dienen ausschließlich allgemeinen Informations-, Bildungs- und Marketingzwecken ohne Gewähr auf Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität. Die Inhalte stellen keine Anlageberatung, Anlagestrategieempfehlung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten dar. Die Informationen berücksichtigen nicht die individuellen Anlageziele und finanzielle Situation des Lesers. Jede Anlageentscheidung sollte eigenverantwortlich getroffen und sorgfältig geprüft werden. Vor einer Anlageentscheidung sollte der Rat eines Anlage- und Steuerberaters eingeholt werden. Der Handel mit Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten ist mit hohen Risiken verbunden, bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals. Die in der Vergangenheit erzielte Performance ist kein Indikator für zukünftige Wertentwicklungen. Aussagen über zukünftige wirtschaftliche Entwicklungen basieren grundsätzlich auf Annahmen und Einschätzungen, die sich im Zeitablauf als nicht zutreffend erweisen können. Wir übernehmen keine Haftung für Verluste, die durch die Umsetzung der in diesem Artikel genannten Informationen entstehen.
1Hinweis: finanzen.net zero ist ein Angebot der finanzen.net zero GmbH, einer Tochter der finanzen.net GmbH.