von Roland Kuse
Veröffentlicht am
36.000 Euro eingezahlt, 112.000 Euro im Depot. Die Differenz von 76.000 Euro kommt nicht aus einer Glaskugel, sondern aus staatlichen Zulagen und Zinseszins. Das Altersvorsorgedepot macht aus 100 Euro im Monat ein kleines Vermögen – wenn du eine Sache richtig machst.
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Bei 100 Euro monatlich zahlst du 1.200 Euro im Jahr ein. Der Staat gibt 390 Euro Grundzulage dazu – 50 Cent pro Euro auf die ersten 360 Euro, 25 Cent auf die restlichen 840 Euro. Insgesamt fließen 1.590 Euro ins Depot, obwohl nur 1.200 Euro von dir kommen. Das ist eine sofortige Förderquote von 33 Prozent.
Hast du Kinder, steigt die Summe nochmal deutlich. Bei zwei Kindern kommen 600 Euro Kinderzulage obendrauf – insgesamt 2.190 Euro im Depot bei nur 1.200 Euro Eigenbeitrag.
Die Förderung fließt erst ab dem Tag, an dem Geld eingezahlt wird. Jeder Monat ohne Altersvorsorgedepot kostet Zulagen – und jeder Monat, den dein Riester-Guthaben noch beim alten Anbieter liegt, kostet Gebühren. Wer sich jetzt bei finanzen.net ZERO kostenlos vormerkt, kann am 1. Januar 2027 sofort eröffnen und den Riester-Übertrag direkt anstoßen.
Die eigentliche Kraft entfaltet sich über die Zeit. Hier die Rechnung bei 100 Euro monatlich, 5 Prozent Nettorendite nach Kosten und der Grundzulage von 390 Euro pro Jahr:
| Spardauer | Eigenbeiträge gesamt | Zulagen gesamt | Depotwert | Davon Renditegewinn |
|---|---|---|---|---|
| 10 Jahre | 12.000 € | 3.900 € | ca. 21.000 € | ca. 5.100 € |
| 20 Jahre | 24.000 € | 7.800 € | ca. 55.000 € | ca. 23.200 € |
| 30 Jahre | 36.000 € | 11.700 € | ca. 112.000 € | ca. 64.300 € |
Gleiche Sparrate, gleiche Rendite, aber zwei Kinder:
| Spardauer | Eigenbeiträge | Zulagen (inkl. Kinder) | Depotwert |
|---|---|---|---|
| 10 Jahre | 12.000 € | 9.900 € | ca. 29.000 € |
| 20 Jahre | 24.000 € | 19.800 € | ca. 77.000 € |
| 30 Jahre | 36.000 € | 29.700 € | ca. 155.000 € |
Wer die Sparrate auf 150 Euro erhöht, kommt auf 1.800 Euro Jahresbeitrag und die maximale Grundzulage von 540 Euro. Klingt nach einem guten Deal, aber der Förder-Hebel sinkt: Bei 100 Euro beträgt die Förderquote 33 Prozent, bei 150 Euro nur noch 30 Prozent. Jeder Euro über 1.800 Euro fließt komplett ungefördert ins Depot. Wer mehr als 150 Euro im Monat sparen kann, sollte den Mehrbetrag besser in ein normales ETF-Depot stecken – dort ist die Wertpapierauswahl freier und die Besteuerung bei der Auszahlung günstiger.
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Das Altersvorsorgedepot belohnt nicht den, der am meisten einzahlt, sondern den, der am längsten durchhält. 100 Euro monatlich über 30 Jahre schlagen 200 Euro über 15 Jahre – allein weil der Zinseszins mehr Zeit hat. Wer jetzt unter 40 ist und 2027 startet, hat die besten Karten. Alle Details zu Förderung, Kosten und Auszahlung im Ratgeber.
Disclaimer: Die in diesem Artikel enthaltenen Inhalte dienen ausschließlich allgemeinen Informations-, Bildungs- und Marketingzwecken ohne Gewähr auf Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität. Die Inhalte stellen keine Anlageberatung, Anlagestrategieempfehlung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten dar. Die Informationen berücksichtigen nicht die individuellen Anlageziele und finanzielle Situation des Lesers. Jede Anlageentscheidung sollte eigenverantwortlich getroffen und sorgfältig geprüft werden. Vor einer Anlageentscheidung sollte der Rat eines Anlage- und Steuerberaters eingeholt werden. Der Handel mit Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten ist mit hohen Risiken verbunden, bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals. Die in der Vergangenheit erzielte Performance ist kein Indikator für zukünftige Wertentwicklungen. Aussagen über zukünftige wirtschaftliche Entwicklungen basieren grundsätzlich auf Annahmen und Einschätzungen, die sich im Zeitablauf als nicht zutreffend erweisen können. Wir übernehmen keine Haftung für Verluste, die durch die Umsetzung der in diesem Artikel genannten Informationen entstehen.
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