Siemens-Aktie dennoch tiefer: Siemens-Chef sieht Chancen im Welthandel - F&E-Zentrum für KI-Technologien
"Die Erfolgsmuster der Vergangenheit, die greifen nicht mehr in der Zukunft", sagte Busch im ZDF-"Morgenmagazin". Man müsse genau überlegen, wo man investiere und auch stärker auf lokale Wertschöpfung setzen. "Das heißt aber nicht, dass der globale Welthandel tot ist. Im Gegenteil, wir glauben daran."
Busch: Zugewanderte möglichst schnell in Arbeit bringen
US-Präsident Donald Trump bringt derzeit mit immer neuen Zolldrohungen viel Unsicherheit in den Welthandel. Am Mittwoch soll ein großes Zollpaket verkündet werden.
Mit Blick auf den Fachkräftemangel und die Migrationspolitik betonte Busch, es sei wichtig, Menschen möglichst schnell in Arbeit zu bringen. Außerdem müsse die Leistungsbereitschaft in Deutschland erhöht werden.
Siemens baut in Kanada F&E-Zentrum für KI-Technologien zur Batteriefertigung
Siemens baut in Kanada ein globales Forschungs- und Entwicklungszentrum für KI-Fertigungstechnologien für die Batterieproduktion auf. Über einen Zeitraum von fünf Jahren sollen am Hauptsitz von Siemens Kanada in Oakville bei Toronto 97 Millionen Euro investiert werden, wie der Technologiekonzern mitteilte. Siemens zielt den Angaben zufolge mit seiner Forschung auf eine höhere, gleichbleibende Qualität in der Batterieproduktion, höhere Produktivität, weniger Ausschuss sowie ein verbessertes Recycling- und Kreislaufsystem.
Die Investition wird von der kanadischen Regierung und der Regierung der Provinz Ontario unterstützt.
Die Siemens-Aktie zeigt sich im XETRA-Handel zeitweise 2,99 Prozent tiefer bei 209,55 Euro.
dpa-AFX / DOW JONES
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