BMW-Analyse: BMW-Aktie von JP Morgan Chase & Co. mit Overweight bewertet
Die US-Bank JPMorgan hat BMW auf "Overweight" belassen. Wegen der neuen US-Importzölle auf Fahrzeuge und Fahrzeugteile habe er seine Gewinnschätzungen für die deutschen Autobauer und Stellantis im Schnitt um rund ein Viertel gesenkt, schrieb Analyst Jose Asumendi in einem am Donnerstag vorliegenden Branchenkommentar. Dies berücksichtige allerdings noch keine notwendigen Investitionen für Produktionsverlagerungen aus Mexiko in die USA. Die jüngsten Zollaussagen von US-Präsident Donald Trump seien zwar vom Markt erwartet worden, aber negativ für die Gewinndynamik. Unter den Reifenherstellern erscheine Michelin vor Pirelli und Continental am besten positioniert, im Nutzfahrzeugsektor Volvo vor Traton und Daimler Trucks. Relativ "sichere Häfen" neben Michelin und Volvo seien zudem Renault und Iveco.
Vom Kursziel zum Handelsvolumen: Die BMW-Aktie am Tag der ausführlichen Analyse
Die BMW-Aktie musste um 15:03 Uhr im XETRA-Handel abgeben und fiel um 2,4 Prozent auf 72,00 EUR. Zuletzt wurden über XETRA 932.847 BMW-Aktien umgesetzt. Seit Beginn des Jahres 2025 büßte die Aktie um 8,8 Prozent ein.
NEW YORK (dpa-AFX Analyser) / Redaktion finanzen.net
Veröffentlichung der Original-Studie: 03.04.2025 / 01:03 / BST Erstmalige Weitergabe der Original-Studie: 03.04.2025 / 01:03 / BST
Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 85 Abs. 1 WpHG, Art. 20 VO (EU) 596/2014 für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.
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